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Go global – Wie Unternehmen mit Hilfe von Online Marktplätzen international wachsen können

Go global – Wie Unternehmen mit Hilfe von Online Marktplätzen international wachsen können

Das größte E-Commerce Wachstumspotenzial liegt im Ausland

Gemäß iBusiness Bericht vom 11.06.2015 liegt das größte Wachstumspotenzial deutscher Onlinehändler im Ausland. Dennoch scheuen sich viele Unternehmen diesen Schritt zu wagen. Meist sind Unsicherheiten betreffend Logistik, Retouren und rechtliche Aspekte der Grund. Für all das gibt es jedoch genügend Informationsquellen und Dank einer immer stärken Vereinheitlichung der EU Richtlinien sollte zumindest dem innereuropäischen Wachstum keine Grenzen gesetzt sein.

Klar ist: Das Potenzial von mehreren Milliarden „E-Commerce Euro“ im Ausland werden vor allem die Firmen abschöpfen, die als erstes den Schritt wagen und sich etablieren. Online Marktplätze bieten Unternehmen die Chance mit einem Mindestmaß an Risiko ihr Glück zu versuchen.

Was ist beim Verkauf auf ausländischen Online Marktplätzen zu beachten?

Nach einer Marktanalyse ist es ratsam zunächst Ware in den Märkten anzubieten, für die auch eine sprachliche Abdeckung der Produktdaten und Mitarbeiter vorhanden ist. Viele deutsche Unternehmen starten daher im D-A-CH Gebiet und erweitern dann in den englischsprachigen Raum.

Händler sollten in jedem Fall zuerst das Preisniveau für ihre Produkte auf ausländischen Marktplätzen überprüfen, da diese Daten schnell und einfach zugänglich sind und mit Sicherheit den unteren Preisrahmen abdecken. Dies kann er in einem ersten Schritt manuell und stichprobenartig erfolgen, im Idealfall jedoch automatisiert und über mehrere Monate hinweg. Befindet sich das Preisniveau innerhalb des eigenen Preiskorridors, so sind als nächster Schritt Abklärungen über Versand- und Logistik, Zollgebühren etc. zu treffen. Für jedes Land ist auch eine Klärung der rechtlichen (Gewährleistung, Haftung, Zahlungssicherheit) und steuerlichen Bedingungen wichtig.

Zu beachten ist auch, dass einige Marktplätze ausländische Anbieter nicht zulassen. Der Schweizer Marktplatz toppreise.ch beispielsweise hat einen Firmensitz in der Schweiz oder Liechtenstein zur Bedingung. Im Anschluss daran empfiehlt sich ein Reichweiten- und Gebührenvergleich der einzelnen Anbieter, damit diese Aspekte in die Preiskalkulation einfließen.

Selbige Vorgehensweise können B2B Unternehmen nutzen, da die meisten technischen Produkte auf Alibaba, Amazon B2B und vielen weiteren Plattforme erhältlich sind. Bevor also eine Expansion oder Akquisition angestrebt wird, kann es durchaus sinnvoll sein zunächst über die Plattformen einen Versuch zu starten und mit Zunahme des Bekanntheitsgrades länderspezifische Kapazitäten aufzubauen.

Übersicht Onlinemarktplätze Europa

Eine Übersicht aller Onlinemarkplätze in Europa (B2C) stellt der Bundesverband für Onlinehandel auf seiner Website übersichtlich dar. Zu beachten ist, dass sowohl offene wie auch geschlossene (der Betreiber entscheidet, ob der Händler seine Produkte anbieten kann) Marktplätze aufgelistet sind. Am Ende der Seite ist auch noch ein Traffic Ranking zu finden. Hier überrascht es wahrscheinlich die wenigsten, dass die Amazon und Ebay Plattformen der verschiedenen Länder die Top 10 beherrschen. Amazon und Ebay machen es seinen Händlern sehr einfach international zu verkaufen, indem sie auch die Logistik übernehmen und die Produkte mit wenigen Klicks auch in anderen Ländern angeboten werden.

Es zählt nicht nur der günstigste Preis

Konsumenten auf allen Onlinemarktplätzen werden zunächst die Anbieter berücksichtigten, die im Preisranking möglichst weit oben sind (also den günstigsten Preis haben). Doch nicht immer ist der Preis das alleinige Entscheidungskriterium. Viele Kunden achten auf Kundenbewertungen und die Verfügbarkeit. Vor allem letzte scheint immer unglaublichere Dimensionen anzunehmen, da Amazon fast wöchentlich mit noch schnelleren Lieferungen wirbt.

Zu beachten sind auch die „Vorurteile“ der Konsumenten: Deutsche oder Schweizer Produkte werden im Ausland als besonders hochqualitativ angesehen. In vielen Ländern werden diese Anbieter aus diesem Grund den inländischen bevorzugt. Die Otto Gruppe beispielsweise hat Ende 2015 ein Joint Venture mit dem chinesischen Online-Marktplatz JD.com bekannt gegeben.

Wie kann BENY…the reprice robot helfen?

BENY ist eine webbasierte Lösung zur automatisierten, dynamischen Preisgestaltung im Onlinehandel für B2C und B2B Unternehmen. Auf Basis von künstlicher Intelligenz wird der Zusammenhang zwischen Preisänderung und Marktdynamik ausgewertet, um umsatz- oder margenoptimierte Preise automatisiert berechnen zu lassen. BENY analysiert das Preisverhalten der Mitbewerber und berücksichtigt ebenfalls psychologische Faktoren wie Kundenzufriedenheit, Verfügbarkeit und vieles mehr. Tausende von Preisen können so täglich überprüft und angepasst werden. Jede Pricing Strategie und jede Phase des Produktlebenszyklus wird bei der Kalkulation der Preise berücksichtigt.

BENY ist dabei in der Lage jeden Marktplatz weltweit zu berücksichtigen und unterstützt damit auch beim Global Pricing und dem Eintritt in neue Absatzkanäle. Auch das Auslesen der Online Shops der Mitbewerber ist kein Problem.

Anstelle von stichproben Kontrollen ermöglichen wir Händlern eine sorgfältige Preisanalyse über mehrere Monate hinweg, um beim Eintritt in die neuen Märkte kein Gewinn-Risiko einzugehen.

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