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Was ist eigentlich Growth Hacking?

Was ist eigentlich Growth Hacking?

Was bedeutet Growth Hacking?

Growth Hacking wird von vielen Unternehmen, vor allem Startups, seit einer ganzen Weile als Trend angesehen und im englischsprachigen Raum gibt es dazu eine Vielzahl an Definitionen. Grundsätzlich handelt es sich bei Growth Hacking um nichts anderes als eine Zusammenstellung der verschiedenen Marketing Kanäle, welche zum Ziel haben auf möglichst kostengünstige Weise das Umsatzwachstum zu fördern. Der Begriff wird auch meist dann verwendet, wenn es um datengesteuerte Marketingmassnahmen geht. Im Gegensatz zum klassischen, strategischen Marketing steht bei Growth Hacking Brainstroming, Experimentieren und Kreativität im Vordergrund.  Je innovativer desto mehr Likes and Shares beim #GrowthHacking. Als beliebtes Beispiel für Growth Hacking wird oft Airbnb genannt, welche Hacking wortwörtlich genommen haben. Airbnb Nutzern wurde ermöglicht ihre Angebote auf der wesentlich grösseren Plattform Craiglist zu posten, obwohl dies gegen deren Richtlinien verstiess. Weitere Beispiele finden Sie hier.

Growth Hacking Funnel und Infografik

Die Infografik von Marketing Masala zeigt auf aus welchen Bestandteilen Growth Hacking besteht und wie der vom Dropbox Marketing Manager beschrieben Growth Hacking Funnel (AARRR) aussieht:

 

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Acquisition:

Bewusstsein für das eigene Produkt schaffen – dies sind alle User die beispielsweise zum ersten Mal auf der Homepage oder einem Social Media Kanal des Unternehmens landen.

Kanäle/ Tools: SEO, SEA, Social Media Marketing

Activation:

Damit der Kunde sich wirklich mit dem Produkt auseinandersetzt, wird er nach der Information zum Produkt an einen Call-to-Action Touch Point geführt. Im Software Bereich sind das klassisch die kostenlosen Testversionen, bei anderen Unternehmen Aktionen oder Newsletter.

Kanäle/ Tools: Content Management Systeme

Retention:

Hier wird der Lead entwickelt, indem er weiterführende Informationen per Mail oder telefonisch erhält. Meist werden zu einem Sonderpreis auch Premiumfunktionen versprochen, um den Kunden von der Funktionalität zu überzeugen.

Kanäle/ Tools: Marketing Automation, Telefonischer Kontakt

Referral:

Wenn dem Kunden das Produkt gefällt sollte er unbedingt als Testimonial gewonnen werden, um das Vertrauen weiterer Kunden zu gewinnen.

Kanäle/ Tools: Marketing Automation, Social Media Marketing, Produktbewertungsseiten

Revenue:

Nach dem Kauf werden weitere Möglichkeiten gesucht, um den Umsatz mit bestehenden und neuen Kunden zu steigern. Im  Software Bereich sind sogenannte Plugins dazu oft beliebt. Andere bieten ergänzende Produkte an.

Zusammenfassung

Growth Hacking ist eine Vorgehensweise bei der Wachstum im Vordergrund steht. Gerade Startups sind hier wesentlich innovativer als etablierte Unternehmen, die meist auf ihre bisher erfolgreichen Marketing Strategien setzen. Je nach Kundschaft oder neu aufgenommenem Produkt kann es jedoch auch für sie Sinn machen neue Wege zu gehen, dies gilt auch für B2B Unternehmen, da das Alter der Kaufentscheider sich Richtung Millenials entwickelt hat.

Dieser Beitrag wurde von der LinkedIn Redaktion vorgestellt in: Favoriten der Redaktion, Marketing & Verkauf

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